Verschiedene Formen des Bogenschießens
Bogenschießen als Breitensport ist für Familien mit Kindern
ab ca. acht Jahren ebenso geeignet wie auch zur Ausübung als Leistungssport
mit Turnierbeteiligung. Die Ausrüstung ist dabei ganz individuell,
so dass jeder Schütze seine Vorlieben sportlich umsetzen kann.
Wer hat nicht schon als kleines Kind mit selbstgeschnitztem Bogen und
Pfeilen von Robin Hood´s Abenteuern geträumt?!
Traditionelle Bogenschützen schießen
instinktiv ohne Visiereinrichtungen oder sonstige Hilfen, mit Langbögen,
Recurvebögen, mongolischen Reiterbögen und indianischen
Flatbows.
Weitere Infos unter www.archery.de
Beim Bogensport als Wettkampfform werden Feldbogenschützen und Scheibenschützen unterschieden. Die Feldbogenschützen schiessen Turniere, die aus einer Jagdrunde mit unbekannten Entfernungen und einer Feldrunde mit bekannten Entfernungen bestehen. Pro Runde werden 15 - 20 Scheiben in Abständen zwischen 5 und 60 Metern in einem abwechslungsreichem Gelände aufgestellt. Die Scheibenauflagen sind Schwarz, das Zentrum ist Gelb. Es werden Schützen-Klassen gebildet, die nach Alter, Geschlecht, Bogenart und Hilfsmitteln (z.B. Visier, etc.) unterscheiden.
Beim Scheibenschiessen gibt es eine Hallen-
und eine Freiluftsaison (ca. April bis Oktober).
Die gebräuchlichsten Turniere im Freien sind die FITA-Runde
(144 Pfeile meist in Dreier-Passen auf 90, 70, 50 und 30 m für
Schützen und 70, 60, 50 und 30 für Damen, Jugend und
Senioren. Bei Meisterschaften werden hauptsächlich 70m-Turniere
zu 2x36 Pfeilen ausgetragen.
In der Hallensaison (ca. Oktober bis März) werden
FITA-Hallenturniere geschossen, die 2x30 Pfeile in Dreier-Passen
beinhalten. Die Distanz liegt bei 18 oder 25m. Die Scheibenauflagen
sind von der FITA farbig festgelegt in Gold, Rot, Blau, Schwarz
und Weiss.
Daher kommt auch der Gruss der Bogenschützen:
ALLE INS GOLD!
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